Sicherheitswirtschaft

Der hohe Stellenwert von Reinigung und Hygiene muss die Corona-Krise überdauern

Friedrich P. Kötter posiert am 13.9.2018 in der Kötter Security Leitzentrale in Essen. Foto: Lukas Schulze / FUNKE Foto Services

Lehren aus der Pandemie: Wirtschaft und öffentliche Hand sollten Relevanz der Gebäudedienste für Sicherheit der eigenen Prozesse mehr denn je Wert schätzen

„Qualität vor Preis ist daher bei Ausschreibungen umso mehr geboten“

Eingeschlagener Kurs bei Digitalisierung, Diversity und Nachhaltigkeit spiegelt sich in Top-Rankings wider

Die Dienstleistungsgruppe KÖTTER Services hat ihre Position als Top-Anbieter für Sicherheits- und Gebäudedienste erneut untermauert. Das Familien­unter­neh­men sicherte sich mit einem Jahresumsatz von 571 Millionen Euro sowie 17.600 Be­schäf­tig­ten Rang 9 im neuen Lünendonk-Ran­king „Führen­de Facility-Ser­vice-Unterneh­men in Deutsch­land“. „Ich bin stolz auf das Engagement unseres Teams und das Vertrauen unserer Kunden. Unsere engen Partnerschaften zu beiden sowie unser nachhaltiges Planen und Vorgehen, das wir gerade während der Corona-Pan­de­mie strikt fortgesetzt haben, sind für mich die Haupt­gründe für unsere Top-Platzierung in diesem Ranking“, sagte Verwal­tungsrat Friedrich P. Kötter.

Mit Blick auf die Zukunft gelte es, die richtigen Lehren aus der Corona-Zeit zu ziehen. „Und diese bedeuten zu­allererst: Der bisher nie gekannte Stellenwert von Reinigung und Hygiene bei Un­ter­neh­men und öffent­lichen Institutionen muss die Pandemie unbedingt überdauern“, betonte Friedrich P. Kötter. „Hier aber besteht die Gefahr, dass nach der mit den Impferfolgen verbundenen Bewältigung der Gesund­heits­risiken das Thema Kosten gerade bei unternehmensnahen Dienstleistungen wieder in den Vor­der­grund rückt. Angesichts der noch zu meisternden wirt­schaft­lichen Fol­gen werden viele Unter­neh­men verleitet sein, die Sachkosten zu senken.“ Auch hier sei statt­des­sen prä­ventives Han­deln Trumpf: „Sauberkeit und Hygiene sind Garanten für gesundes Leben und Arbeiten. Das sollte Selbstverpflichtung für jeden Arbeitgeber sein, zahlt sich zu­sätz­lich durch eine gesunde und moti­vierte Belegschaft aber letztlich auch in barer Münze aus“, verdeutlichte Friedrich P. Kötter.

Außerdem seien Auftraggeber gehalten, krisenfeste Sicher­heits-, Hygie­ne- und Personalkonzepte zum festen Be­standteil ihrer Risiko- und Business Continuity Management-Konzepte zu machen. Dies erfordere zu­gleich einen Paradigmen­wech­sel für die Vergabepraxis vieler Akteure: „Das Credo Qualität vor Preis ist bei Aus­schrei­bungen mehr denn je geboten“, betonte Friedrich P. Kötter.

Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversity: Schlüsselfaktoren für unternehmerischen Erfolg

Gleichzeitig wird die erfolgreiche Marktpräsenz der Facility Services-Anbieter immer stärker durch die Themen Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversity geprägt. Friedrich P. Kötter: „Wer sich die­sen Themen verschließt, wird die Auswirkungen mittelfristig zu spüren bekommen. Denn digitalisierte Prozesse bieten Mehrwerte und senken Prozesskosten. Nachhaltigkeit ist so viel mehr als nur ein Modethema – es geht um die Weichenstellung für die nächsten Jahrzehnte. Und eine vielfältige Mannschaft, in welcher Wertschätzung und Teamwork gelebt werden, ist allemal stärker als eine Truppe voller Einzelkämpfer.“ Der Familienunternehmer sieht sich in seiner strategischen Aus­rich­tung bestätigt, angesichts weiterer Top-Platzierungen in diversen Rankings, wie z. B. „Digital Cham­pions 2021“ (Platz 1 in der Kategorie „Facility Manager“) und „Diversität am Arbeitsplatz“ (Platz 5 in der Kategorie „Dienstleistungen“).

Das Zusammen­spiel dieser drei Faktoren kommt insbesondere bei der Personal­gewin­nung zum Tragen, die angesichts des weiter bestehenden Arbeits- und Fach­kräftemangels zentrale Bedeutung hat. „Immer mehr Bewerber verlangen von ihrem zukünftigen Arbeitgeber ein nachhaltiges Handeln. Vielfalt ist in unserer Gruppe seit jeher unerlässlich, unser Team besteht aus Beschäftigten aus über 100 Nationen. Und gerade in der Corona-Krise hat sich gezeigt, wie wichtig zum Beispiel die digitale Weiterbildung sein kann – alleine in den ersten 9 Monaten der Pandemie haben wir rund 180.000 Stunden digital aus- und fortgebildet“, erklärte der Verwaltungsrat abschließend.

www.koetter.de

 

Redaktion Prosecurity

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