Öffentliche Sicherheit

Crowd Simulation – damit‘s im Ernstfall läuft.

Corona hat es allen gezeigt: selbst der beste Notfallplan ist nur dann gut, wenn die Abläufe sitzen und jeder weiß, was zu tun ist. Auch in Unternehmen ist das so: Der Arbeitsschutz fordert Räumungsübungen und Sicherheitskonzepte, ob sie aber im Ernstfall funktionieren, ist schwer vorherzusehen.

Genau hier können Crowd Simulationen helfen: Mithilfe einer Software kann das Bewegungs­verhalten von Menschen durch den Raum nachempfunden werden und so beispielsweise neuralgische Punkte, Räumungszeiten oder Stauzeiten ermittelt werden. Sie unterstützen also dabei, Sicherheitskonzepte zu überprüfen und Räumungskonzepte von Gebäuden, Veranstaltungen und Arbeitsstätten auf Herz und Nieren zu prüfen, damit im Ernstfall nichts schiefläuft. Die darunterliegenden Algorithmen basieren auf aktuellsten wissenschaftlichen Erkenntnissen, die unter anderem in Feldversuchen und kontrollierten Experimenten gesammelt wurden. So bilden die Modelle typische Phänomene ab, wie sie in Menschenmengen beobachtbar sind. Bahnenbildung ist eines davon: Wir alle laufen innerhalb von dichten Menschenmengen möglichst denjenigen hinterher, die in dieselbe Richtung wie wir selbst laufen. Da dies fast alle tun, bilden sich gewisse Bahnen aus, die sichtbar werden, wenn man von oben auf die Menschenmenge schaut.

Doch wie und wann bilden sich solche Bahnen im Raum? Da die Dynamik von Menschenmengen

Sicherheit braucht Information

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Angelika Kneidl

Angelika Kneidl

Dr. Angelika Kneidl, Expertin auf dem Gebiet der Personenstromsimulation und Gründerin und Geschäftsführerin der accu:rate GmbH – Institute for Crowd Simulation.

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