Öffentliche Sicherheit

Diebstahl, Betrug, Blackout – der Einzelhandel im Schwitzkasten

Langfinger klauten 2017 dem Staat 475 Millionen Euro - Bildquelle: Pexels

Verluste in Höhe von rund insgesamt 3,5 Milliarden Euro haben Diebe dem deutschen Einzelhandel im Jahr 2017 beschert, berichtet das „Handelsblatt“ unter Berufung auf eine Studie des Kölner EHI-Retail-Instituts. Bemerkenswert in der Rechnung ist, dass auch der Fiskus einen Verlust von 475 Millionen Euro Mehrwertsteuer zu verbuchen hat. Die oftmals angeführten Inventurdifferenzen liegen noch um einiges höher, dort sind aber auch Schäden durch nicht-kriminelle Handlungen (wie verdorbene Waren) eingerechnet. Der Posten des Mehrwertsteuer-Verlustes müsste als ein überzeugendes Argument reichen, um staatliche Stellen zu noch aktiverer Beteiligung an Sicherheitsmaßnahmen für den Einzelhandel zu bewegen. Strengere Gesetze und härtere Strafen allein dürften ein eher weniger probates Mittel sein. Denn bei der Mehrzahl der Gesetzesbrüche wider den Einzelhandel gilt noch immer das uralte Sprichwort: „Die Nürnberger hängen keinen, sie hätten ihn denn zuvor!“ Denn, wie Frank Horst vom EHI in einem Interview betont, werden rund 98 Prozent

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