Öffentliche Sicherheit

„Ich weiss, wo Dein Haus wohnt!“

Macht und Mythos der Clans - Sorgen um die öffentliche Sicherheit

Anfang November 2018. Eine Zeugin erleidet vor einem Berliner Gericht einen Anfall völliger Amnesie. Auf der Anklagebank hatte Arafat Abou Chaker Platz genommen. Er gilt als einer der mächtigsten Männer in den Berliner Clans, die abwechselnd mal als kurdisch-libanesisch, mal als arabisch adjektiviert werden. Zwei Monate zuvor war sein enger Vertrauter, Nidal R., in Berlin-Neukölln auf offener Straße regelrecht exekutiert worden. Arafat Abou Chaker durfte dann auch nicht fehlen, als die Hautevolee der so genannten Clans im Kreise von rund 2000 Trauergästen Nidal R., „einem der bekanntesten Intensivtäter Berlins“ („Deutschlandradiokultur“), das letzte Geleit gaben. Demonstration der Macht oder Pflege eines Mythos?

Das, was mit dem juristisch nicht definierten Begriff Clans in Verbindung gebracht wird, liefert zurzeit den Medien reichlich Stoff. Vor einem Jahr hatte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) – damals noch Bürgermeisterin des Berliner Problembezirks Neukölln – eine Größenordnung genannt: „In Berlin gibt es 12 bis 14 kriminelle Clans,

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Redaktion Prosecurity

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