Öffentliche Sicherheit

Wenn ein Mitarbeiter an seine Grenzen stösst

PTBS werden nur zögerlich und partiell in ihrem Ausmaß erkannt

Jeder kann Zeuge eines schweren Unfalls oder einer Gewalttat werden. Solche Erlebnisse sind nicht selten ein Einschnitt in die Psyche eines Menschen . Aber auch Bedrohungen, tägliche Angriffe und verletzende Beleidigungen können tiefe Spuren im Seelenleben eines Menschen hinterlassen. Eine Rangliste der Berufe, die solchen Belastungen besonders ausgesetzt sind, gibt es offensichtlich nicht. Gemeinhin bekannt ist, dass Polizei, Feuerwehr und medizinische Ersthelfer ganz oben auf der Skala stehen. Genauso ist unbestritten, dass täglich Menschen, die im Führerstand von Schienenfahrzeugen stehen, mit Suiziden konfrontiert werden, unbedingt dazu hinzuzurechnen sind. Aber wie sieht es mit den Mitarbeitern der privaten Dienstleister aus?

Wenn man in die Panzerfaust blickt

Sie, die oft aus beruflichen Gründen in der „zweiten Reihe“ und dennoch ganz nahe am Geschehen zu finden sind, stehen weit weniger im Blick des öffentlichen Interesses. Es kann als exemplarisches Szenario gesehen werden, was jüngst bei einer Erfolgsmitteilung der Hagener Polizei noch einmal an die Öffentlichkeit gebracht wurde. Eine Bande, die über Jahre hinweg Geldtransporter überfallen hatte, war ausgehoben worden. Zu ihrem Vorgehen konnte man in der Presse lesen: „Mit gestohlenen Autos keilten die Täter die Geldtransporter

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Redaktion Prosecurity

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