Personalien & Kurzmeldungen

Peter Schollmann wird neuer CEO des Spezialisten für mobile Videoüberwachungsanlagen Kooi

Peter Schollmann, ehemaliger Geschäftsführer des Sicherheitsunternehmens Securitas Niederlande, wird ab dem 1. Oktober neuer CEO von Kooi, dem Spezialisten für temporäre mobile Kameraüberwachung und Brandfrüherkennung.

Schollmann (56) war neun Jahre als Geschäftsführer von Securitas, einem der größten Sicherheitsunternehmen der Niederlande mit rund 7.000 Arbeitnehmern und einem Jahresumsatz von 360 Millionen Euro, tätig. Er wird zusammen mit den übrigen Geschäftsführern für die Wachstumsstrategie von Kooi in Europa zuständig sein. Das Unternehmen hat die Ambition, Marktführer in Europa für temporäre mobile Kameraüberwachung und Brandfrüherkennung zu werden.

Gründer tritt einen Schritt zurück

 „Wir sind in den letzten drei Jahren um mehr als 300 Prozent gewachsen und werden in den nächsten Jahren weiter wachsen“, sagt Gründer Pieter Kooi. „Ich bin mehr Unternehmer als CEO und möchte das weitere Wachstum des Unternehmens nicht behindern. Deshalb trete ich jetzt einen Schritt zurück. Ich werde weiterhin eng in die Produktinnovation sowie die Erschließung neuer Märkte eingebunden sein und bleibe auch Gesellschafter des Unternehmens. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit Peter Schollmann als CEO Kooi auf eine noch höhere und professionellere Ebene bringen werden.“

Europa erobern

Die Investmentgesellschaft Bencis steht hinter der Entscheidung des Gründers. Partner Robert Falk: “Dank Pieters enormen Einsatzes, seiner Energie und seiner Kenntnisse des Marktes hat er zusammen mit seinen Kollegen Kooi in kürzester Zeit von einem lokalen friesischen Unternehmen zu einem wichtigen Spieler im Markt ausgebaut, der Europa erobert. Wir sind ihm dafür sehr dankbar und freuen uns, dass er dem Unternehmen weiterhin verbunden bleibt.”

Zurzeit werden 70 Prozent des Umsatzes von Kooi im Ausland, davon rund die Hälfte in Deutschland, realisiert. Der Umsatz des Unternehmens ist von € 7,5 Millionen im Jahr 2018 auf etwa € 25 Millionen im Jahr 2021 gestiegen. 2020 wurde in Deutschland durch den Zukauf und die Integration von Argosguard die Mietflotte und damit das Lösungsportfolio erweitert.

 

v.l.n.r.: Pieter Kooi und Peter Schollmann

Redaktion Prosecurity

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