Interview / Meinungen

“Die Privaten würden an ihre Grenzen stossen”

Nicht nur der Amoklauf vom 22. Juli vergangenen Jahres hat die Münchener Polizei gefordert. Es gab in der Vergangenheit das Oktoberfest-Attentat oder den Anschlag auf die Olympischen Spiele. Der Münchener Polizeipräsident Hubertus Andrä im Gespräch mit Peter Niggl über Erfahrungen aus dem Amoklauf.

Security insight: Herr Andrä, nicht nur der Amoklauf vom 22. Juli vergangenen Jahres hat die Münchener Polizei gefordert. Da gab es in der Vergangenheit das Oktoberfest- Attentat oder den Anschlag auf die Olympischen Spiele. Ist die bayerische Landeshauptstadt ein gefährliches Pflaster?

Hubertus Andrä: Natürlich hat es diese und andere Großereignisse gegeben. Aber wenn man sich die Gesamtbilanz vor Augen führt, gewinnt man doch das Bild einer sehr ruhigen Region. Es gibt ja immer den Vergleich mit anderen Großstädten. Wenn man als Millionenstadt in einem bundesweiten Ranking der 80 größten Städte auf Platz 72 rangiert, wobei auf Platz 80 die sicherste Stadt steht, dann kann man ohne Übertreibung sagen, dass wir in München eine außerordentlich gute Sicherheitslage haben.

In Bayern war dieser Amoklauf nicht der erste. Lassen sich da Vergleiche ziehen, auch was die Herausforderungen für die Polizei betreffen?

Ich kenne den Fall von Bad Reichenhall aus dem Jahr 1999 mit fünf Toten sehr genau,

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