Interview / Meinungen

Mit neuen Einsatzformen und Sicherheitstechnik flexibler sein

Mit Dirk Fleischer, Geschäftsführer Operations DB Sicherheit GmbH, sprach unser Chefredakteur Peter Niggl

SECURITY insight: Herr Fleischer, die Bahn steht wegen des Themas Sicherheit immer wieder im Fokus medialer Aufmerksamkeit. Wie ernst ist die Situation wirklich?

Fleischer: Die Bahn ist ein offenes System. Damit werden auf Bahnsteigen und in Zügen auch all jene Konflikte ausgetragen, die auch auf Plätzen und Straßen in den Städten stattfinden. Aber Bahnhöfe und Züge sind sicherer als andere öffentliche Räume. Große Stationen werden am Tag von bis zu einer halben Million Menschen passiert. Diese Menschenmenge lockt natürlich etwa Taschendiebe oder Leute, die betteln wollen, an.

Bahnhöfe sind im engeren Sinne kein öffentlicher Raum. Sie haben also weitergehende Rechte, mit welcher Konsequenz?

Bahnhöfe sind komplexe Gebilde. Wenn sie sich beispielsweise den Bahnhof von Leipzig genauer anschauen, dann stellen sie fest, dass der eigentliche Bahnhof nur ein kleiner Raum vor den Gleisen und auf den Bahnsteigen ist, der Rest ist ein Shoppingcenter, dass in der Verantwortung eines großen Betreibers liegt. Viele Bahnhöfe sind heute Mischgebäude und man muss davon ausgehen, dass nicht jeder Bahnhof zu 100 Prozent eine DB-Immobilie ist. Diese Situation führt auch dazu, dass es eine

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