Spitzengespräch

Optimismus trotz des Terrors

MDI Medientour: Antisemitismus in der Einwanderungsgesellschaft

Andreas Nachama, Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland und jüdischer Vorsitzender  des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für christlich-jüdische Zusammenarbeit

Mit dem Berliner Rabbiner, Prof. Dr. Andreas Nachama, sprach Peter Niggl

SECURITY insight: Herr Professor Nachama, Sie waren von 1987 bis 2019 Leiter der Dauerausstellung „Topographie des Terrors“ in Berlin, die den Menschen die Verbrechen der NS-Zeit vor Augen führen soll. Gibt es denn eine wissenschaftliche Definition für Terror?

Prof. Dr. Andreas Nachama: Mir ist keine bekannt. Terror ist – für mich jedenfalls – das Entfachen von Gewalt mit unverhältnismäßigen Mitteln und an allen Gesetzen vorbei. So würde ich Terror definieren.

Anschläge wie die auf die Synagoge in Halle oder die Shisha-Bar in Hanau werfen die Frage auf, wann überschreitet ein Täter bereits mental die rote Linie zu einem solchen Terrorakt?

Die wird dann überschritten, wenn ein Täter seine politischen Gegner

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