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Terror, Krieg, fragile Netze

07.05.2026

Energieversorgung ist längst mehr als eine technische und wirtschaftliche Komponente. Angriffe auf kritische Infrastrukturen, der großflächige Stromausfall nach einem Anschlag in Berlin zu Beginn des Jahres sowie Auswirkungen geopolitischer Konflikte auf globale Energiemärkte zeigen, wie eng Energiesicherheit, Krisenmanagement und gesellschaftliche Stabilität miteinander verknüpft sind. Veränderte Sicherheitslagen stellen Verwaltung, Wirtschaft und Politik vor neue Herausforderungen.

Terror, Krieg, fragile Netze

Beim 14. Sicherheitsforum der HWR Berlin diskutieren Expert*innen über Risiken für die Energieversorgung und den Schutz kritischer Infrastrukturen.
Foto: Sylke Schumann / HWR Berlin, Foto: Volker Niederastrot/ Pixabay

Das 14. Sicherheitsforum der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin (HWR Berlin) thematisiert aktuelle Risiken für die Energieversorgung, die Resilienz kritischer Infrastrukturen sowie Strategien der Prävention und Gefahrenabwehr aus Perspektive des Sicherheitsmanagements.

Das Sicherheitsforum findet am 7. Mai 2026 von 13.00–17.30 Uhr am Campus Lichtenberg der HWR Berlin statt (Alt-Friedrichsfelde 60, 10315 Berlin, Haus 6A, Raum 6A 008).

Zu den Referent*innen zählen:

  • Dr. Florian Flörsheimer, HWR Berlin
  • Zsolt Szabo, Head of Business Resilience & Security Corporate Office, E.ON Germany
  • Frank Sperling, VZM GmbH, Bonn
  • Jens Koriath, Leiter Notfall- und Krisenmanagement und stellvertretender Referatsleiter, Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe, Berlin


Aspekte aus Vorträgen und Podiumsdiskussion werden in parallel stattfindenden Diskussionsrunden vertieft.


Sicherheitsforum der HWR Berlin

Die Veranstaltungsreihe wird als Fachforum des Masterstudiengangs Sicherheitsmanagement an der Berlin Professional School, dem Weiterbildungsinstitut der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, angeboten und findet in diesem Jahr zum 14. Mal statt. Es ist eine Plattform für Praktiker*innen, wissenschaftliches Fachpublikum, Studierende und Alumni, um in den Dialog und Ideenaustausch über Trends rund um innere und öffentliche Sicherheit zu treten. Es referieren hochranginge Politiker*innen sowie auf Sicherheit spezialisierte Führungskräfte aus Wirtschaft und Industrie und Wissenschaftler*innen. Das Forum spiegelt das Spannungsfeld zwischen Theorie und Praxis wider und dient darüber hinaus zum Netzwerken.
 

Zum Programm

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